Projekt

Gestaltung branchenübergreifender Risikomanagementsysteme für kmU am Beispiel der Filterbranche

In der Textilindustrie, speziell im Bereich der Technischen Textilien, fordern steigende Produktkomplexität, zunehmende Produktindividualisierung, kürzere Innovations- und Produktlebenszyklen sowie die Erschließung neuer Märkte eine Konzentration der kmU auf ihre Kernkompetenzen. KmU werden Teil kooperativer, branchenübergreifender Wertschöpfungsnetzwerke für hochwertige, innovative Produkte. Dabei tragen technische Textilien wesentlich dazu bei, dass die funktionalen Anforderungen an das Endprodukt erfüllt werden und dessen Sicherheit gewährleistet ist. Risikomanagement muss deshalb ein fester Bestandteil der operativen Geschäftsprozesse sein, wie etwa im Bereich der Produktion, der Entwicklung und dem Vertrieb. Diese Notwendigkeit verstärkt sich unter anderem durch die anspruchsvollen regulativen Anforderungen der verschiedenen Industriesektoren, welche durch die Textilindustrie beliefert werden.
Die Projektergebnisse sollen kmU bei der Integration von Strukturen für  produkt- und prozessorientiertes Risikomanagement in ihre Geschäftsprozesse unterstützen. Die  Risikomanagementsysteme sollen die systematische Identifikation, Bewältigung und Überwachung der unternehmensspezifischen Risiken ermöglichen. Bisher ist Risikomanagement weitgehend auf das eigene Unternehmen konzentriert. In diesem Projekt, werden darüber hinaus speziell operative Risiken stufenübergreifender Kooperationsprozesse betrachtet.

Ziel des AiF-Projekts ist die Entwicklung eines webbasierten “Risikomanagementassistenten” als frei verfügbares Werkzeug zur effizienten Gestaltung und Einführung von branchenübergreifenden Risikomanagementsystemen für kmU. Der Risikomanagementassistent wird anhand praktischer Erfahrungen und Anforderungen innerhalb von drei Schwerpunktbereichen konzipiert, weiterentwickelt und validiert.

Zentraler Projektpartner ist ein Filterhersteller, dessen Produkte in den drei Schwerpunktbereichen Automobilbau, Lebensmittel/Pharmazie und Kraftwerkstechnik/Anlagenbau eingesetzt werden. Pilotprojekte werden zusammen mit den Industriepartnern der entsprechenden Wertschöpfungsketten durchgeführt und die abstrahierten Ergebnisse in Form von Good-Pactices beschrieben und in die Wissensbasis integriert.

Koordination

Zentrum für Management Research der DITF Denkendorf
Prof. Dr. Thomas Fischer
E-Mail: thomas.fischer@ditf-denkendorf.de


Projektlaufzeit: 01.05.2008-30.04.2010

Das IGF-Vorhaben AiF- 15597 N /1 der Forschungsvereinigung Forschungskuratorium Textil e.V., Reinhardtstraße 12-14, 10117 Berlin wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und ‑entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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AiF-Projekt

Gestaltung branchenübergreifender Risikomanagementsysteme für kmU am Beispiel der Filterbranche
AiF-Vorhaben Nr.: 15597 N / 1
Forschungsstelle:
Zentrum für Management Research der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf
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